Charaktere in der Pop-Art

In den 1950er Jahren entsteht in den USA und England die Pop-Art. Knallige Farben und massentaugliche Motive prägen den Stil, zu dessen namhaften Vertretern unter anderen Andy Warhol, Roy Lichtenstein und Robert Rauschenberg zählen. In den 1980er Jahren gewinnt Keith Haring mit seinen eigenen Charakteren an Beliebtheit. Emotionen und auch menschliche Schwächen sind Thema seiner Werke.

Der 1966 geborene Künstler Jim Avignon malt „Characters“, welche ebenso wie bei Haring den Finger in die Wunde legen. Seine comichaften Acrylmalereien vermenschlichen Häuser, Geldmünzen oder lassen Skelette zum Leben erwachen.

Mit seiner Produktionsweise und Verkaufsstrategie verhindert er ins Unermessliche steigende Preise und begründet damit das Genre der Cheap Art.

JIM AVIGNON, DER UHRSPRUNG, 2020